Bin ich kurz- oder weitsichtig?
Du weißt nicht, ob du kurzsichtig oder weitsichtig bist? Dann solltest du beobachten, ob du in der Nähe oder Ferne unscharf siehst. Wer kurzsichtig ist, hat Schwierigkeiten, in der Ferne scharf zu sehen. Das Lesen oder das Betrachten eines Bildschirms in der Nähe fällt jedoch leicht. Im Gegensatz dazu sehen Weitsichtige in der Ferne scharf, aber in der Nähe verschwommen und haben daher häufig Probleme beim Lesen von beispielsweise Büchern oder Straßenkarten. In welcher Entfernung du besser bzw. schlechter sehen kannst, kann dir einen ersten Hinweis darauf geben, ob du weit- oder kurzsichtig bist.
Mit einem Sehtest kannst du Gewissheit darüber erlangen, ob du kurz- oder weitsichtig bist und ob eine Korrektur der Sehschwäche notwendig ist. Bei negativen Dioptrienwerten (-) liegt eine Kurzsichtigkeit vor, bei positiven Dioptrienwerten (+) eine Weitsichtigkeit.
Welche Sehhilfe brauchst du, wenn du kurz- oder weitsichtig bist?
Solange du „nur“ entweder kurzsichtig oder weitsichtig bist, genügt zur Korrektur deiner Fehlsichtigkeit eine einfache Einstärkenbrille, eine Lesebrille oder Kontaktlinsen. Wenn allerdings mehrere Fehlsichtigkeiten zugleich auftreten, benötigst du eine komplexere Sehhilfe. Beim Auftreten einer Fehlsichtigkeit in Verbindung mit einer Altersweitsichtigkeit kann diese nicht mehr mit einer Einstärkenbrille korrigiert werden. Du brauchst dann eine spezielle Sehhilfe, zum Beispiel eine Gleitsichtbrille oder multifokale Kontaktlinsen.